Wrobel äußert in der Berliner Volkszeitung vom 16.10.1920 "ein kräftiges Mißtrauen gegen diese Unzahl von Weltverbesserern."
Als Magnus Hirschfeld, Arzt und Sexualwissenschaftler, 1920 in München von "feigen Lümmeln" auf offener Bühne krankenhausreif geschlagen wird, kommen Ignaz Wrobel Zweifel auf, ob Justitia blind ...
Ignaz Wrobel reibt sich an der Erzberger'schen Steuerreform von 1920: "Was der Staat alles so von deinen Steuern bezahlt! (...) Deine Lust zum Steuerzahlen wächst täglich." (Freiheit, 6.10.1920)...
Untergang des Abendlandes - und keiner merkt's? "Jäh gähnt das hohle Theater" der orientierungslosen Gesellschaft in der Weimarer Republik (Weltbühne, 30.9.1920).
"Wo ist Preußens erster Stand geblieben?" Ignaz Wrobel über den aus der Zeit gefallenen preußischen Offiziersstand: "Ein Horizont wie ein Schnapsglas."(Freiheit, 16.8.1920)
Peter Panter blättert nostalgisch in alten "Weltbühnen"-Heften, freut sich an Alfred Polgar, Siegfried Jacobsohn und allen seinen eigenen, darin porträtierten Liebschaften... (Weltbühne 12.8.192...
Eine Abrechnung mit den kriegsbesoffenen Deutschen des 1. August 1914 und gewissenlosen Journalisten als "operettenhafte Arrangeure eines blutigen Karnevals" (Freiheit, 3.8.1920).
Deutschland am 1. August - der Kriegsbeginn 1914 scheint fast vergessen. Tucholsky helllsichtig: Wer jetzt wieder "alten Liedern" folgt, lebt bald wieder in solch "großer Zeit" (Berliner Volksze...
Peter Panter erfreut sich an einem sentimentalen Kinofilm mit kletterndem Affen (Weltbühne, 29.7.1920).
Aufpassen bei der Pluralbildung - "Wir haben den Krieg nicht gewollt..." (Weltbühne 29.7.1920).