Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Kurt Tucholsky: Die Maulpatrioten (1920)

Kurt Tucholsky: Die Maulpatrioten (1920)

Wenn "bornierte Hakenkreuzpatrioten lächerliches Gebrüll gegen andere Sprachen" anstimmen. Ignaz Wrobel kommentiert in der Berliner Volkszeitung vom 22.10.1920 ein Erlebnis in der Berliner S-Bahn.

Kurt Tucholsky: Führer? (1920)

Wrobel äußert in der Berliner Volkszeitung vom 16.10.1920 "ein kräftiges Mißtrauen gegen diese Unzahl von Weltverbesserern."

Kurt Tucholsky: Hepp Hepp Hurra ! (1920)

Als Magnus Hirschfeld, Arzt und Sexualwissenschaftler, 1920 in München von "feigen Lümmeln" auf offener Bühne krankenhausreif geschlagen wird, kommen Ignaz Wrobel Zweifel auf, ob Justitia blind und Bayern noch ein Teil des Reiches ist (Freiheit, 15.10.1920).

Kurt Tucholsky: Zehn Prozent (1920)

Ignaz Wrobel reibt sich an der Erzberger'schen Steuerreform von 1920: "Was der Staat alles so von deinen Steuern bezahlt! (...) Deine Lust zum Steuerzahlen wächst täglich." (Freiheit, 6.10.1920)

Kurt Tucholsky: Leerlauf (1920)

Untergang des Abendlandes - und keiner merkt's? "Jäh gähnt das hohle Theater" der orientierungslosen Gesellschaft in der Weimarer Republik (Weltbühne, 30.9.1920).

Kurt Tucholsky: Offiziere (1920)

"Wo ist Preußens erster Stand geblieben?" Ignaz Wrobel über den aus der Zeit gefallenen preußischen Offiziersstand: "Ein Horizont wie ein Schnapsglas."(Freiheit, 16.8.1920)

Kurt Tucholsky: Alte Weltbühnen (1920)

Peter Panter blättert nostalgisch in alten "Weltbühnen"-Heften, freut sich an Alfred Polgar, Siegfried Jacobsohn und allen seinen eigenen, darin porträtierten Liebschaften... (Weltbühne 12.8.1920)

Kurt Tucholsky: Kriegsandenken (1920)

Deutschland am 1. August - der Kriegsbeginn 1914 scheint fast vergessen. Tucholsky helllsichtig: Wer jetzt wieder "alten Liedern" folgt, lebt bald wieder in solch "großer Zeit" (Berliner Volkszeitung, 1.8.1920).