Vatern klärt Sohn auf - im Rotlichtbetrieb, der ihm selbst in Studententagen einst Vergnügen brachte. Die Damen sind noch die selben von früher... (Die Schaubühne, 23.10.1913).
Viel Aufregung um ein wenig Geflimmer im frühen Kintopp der Kaiserzeit (Die Schaubühne, 31.7.1913).
"Und wenn vermeldet würde, man habe Frau Lenin in den Armen Hitlers gefunden - : es will keiner mehr wissen." (8-Uhr-Abendblatt, 21.6.1923)
Kleine blasphemische Anbetung des "Herrn Krieg" - zum Jahrestag des Kriegsausbruchs (Schaubühne, 1.8.1918).
Selige Einfahrt in Berlin im beginnenden vierten Jahr des Weltkriegs - auf Front-Urlaub (Die Schaubühne, 28.6.1917).
Launige Beschreibung eines sommerlichen Dampfbad-Besuchs: "Ernste, aber nackte Männer" triefen in der 70-Grad-Sauna, ein Badewärter "renkt dir die Knochen aus und zermalmt dich" und heraus kommt...
Was das harmlose Erkennungs-Wort "Potsdam" über den teutschen Nationalcharakter sagt... (Weltbühne, 12.7.1923).
Rezension eines (nie erschienenen) Liebes-Romans: einer Schmonzette auf den deutschen Duckmäuser (Weltbühne, 5.7.1923).
Morgens um acht "rauscht der Strom der Insgeschäftgeher durch die Stadt". Mittendrin ein Hund: auch er macht kein, sondern geht ins Geschäft (Weltbühne, 28.6.1923).
Tucho entwirft sich in selbstironisch-bunten Bildern die eigene Trauerfeier und den Text seines Grabsteins: "Hier ruht ein goldenes Herz und eine eiserne Schnauze - Gute Nacht !" (Weltbühne, 21....