Kurt Tucholsky: Gruß nach vorn (1926)
In der ganz persönlichen Grußadresse von 1926 erweist es sich: Der angesprochene "Zeitgenosse" von 1985 ist für Botschaften aus der Vergangenheit so gut wie unerreichbar (Weltbühne, 6.4.1926).
In der ganz persönlichen Grußadresse von 1926 erweist es sich: Der angesprochene "Zeitgenosse" von 1985 ist für Botschaften aus der Vergangenheit so gut wie unerreichbar (Weltbühne, 6.4.1926).
Der ewig hummelige Wichtigtuer kreist im Bett um sich selbst (Weltbühne, 30.3.1926).
Gegen die Halbherzigkeit mancher Pazifisten, gegen den Nationalismus als Nachfolger der Religion und für das Selbstbestimmungsrecht jedes einzelnen Menschen: "Unser Leben gehört uns. Ob wir feige sind oder nicht, ob wir es hingeben wollen oder nicht -: das ist unsre Sache und nur unsre" (Weltbühne, 30.3.1926).
"Klagen hilft nicht, / Plagen hilft nicht..." - ein revolutionäres Rezept gegen Arbeitslosigkeit (Weltbühne, 9.3.1926).
Politik der SPD - noch aus der "Muschelzeit"... (Weltbühne, 16.2.1926).
Kleine ironische Ballade gegen den unziemlichen Vergleich der anti-republikanischen Freikorps-Revoluzzer mit den napoleonischen Befreiungskämpfern (Weltbühne, 9.2.1926).
"Muck dich nicht zu laut!" - (k)eine Empfehlung bei Angst um den Arbeitsplatz (Weltbühne, 26.1.1926).
Über "Ham-Se-kein-Jrößern?"-Berliner und "Na-faabelhaft"-Berliner, wenn sie auf Reisen gehen... (Weltbühne, 19.1.1926).
Theobald Tiger giftet ironisch gegen die Spendenaktion zum Bau eines neuen Zeppelin, die Hugo Eckener nach seiner gelungenen Atlantiküberquerung initiierte (Weltbühne, 12.1.1926).
"Männer sind nie so komisch, als wenn sie rasiert werden oder beim Schneider vorm Spiegel stehn..." (Weltbühne, 5.1.1926).