Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Kurt Tucholsky: Die Tür (1920)

Kurt Tucholsky: Die Tür (1920)

Wenn in Deutschland der Beamte regiert - ein Erlebnis auf der Post (Berliner Volkszeitung 29.12.1920).

Kurt Tucholsky: Sorrent (1920)

Ein idyllisches Loblied im italienischen Stil auf die "schimmernde Blüte der Panke" (Weltbühne, 16.12.1920).

Kurt Tucholsky: Marke: Essig (1920)

Ein freches Gedicht über billigen Sekt und einen schalen Seeckt (Hans von Seeckt war 1920 Chef der Heeresleitung). Freiheit, 5.12.1920.

Kurt Tucholsky: Die verzauberte Prinzessin (1920)

Ein Gigolo-Prinz der Zwanziger dringt mit Protektion und Schmiergeldern wie im Spaziergang bis zur Prinzessin vor. Während sie sich mehr für Modejournale begeistert, regelt der alte Drache das Geschäftliche... Eine köstlich funkelnde Parodie aus Peter Panters satirischer Märchensammlung "Träumereien an preußischen Kaminen" (1920).

Kurt Tucholsky: Literatur-Walzer (1920)

Eine ironische Volte auf die Gegenwarts-Dichter 1920: Hanns Heinz Ewers, Walter Hasenclever, Kasimir Edschmid und Otto Ernst ... "Und's klingt doch, halten zu Gnaden, so voller Poesie - !" (Weltbühne, 18.11.1920)

Kurt Tucholsky: Das Gesicht der Stadt (1920)

Berlin 1920: Ignaz Wrobel blickt ungeschminkt in das Gesicht einer Stadt der Schieber und Revolutionsgewinnler, des blanken Amüsierwillens und des scheußlichen Elends (Freiheit, 16.11.1920).

Kurt Tucholsky: Der kleine Geßler und der große Grosz (1920)

George Grosz' Grafik-Mappe "Gott mit uns", eine Abrechnung mit dem Militarismus, wird auf Betreiben der Reichswehr als "Verunglimpfung" beschlagnahmt. Ignaz Wrobel bemängelt die traurige Rolle des Reichswehrministers Otto Geßler in dieser Affäre (Freiheit, 24.10.1920).

Kurt Tucholsky: Die Maulpatrioten (1920)

Wenn "bornierte Hakenkreuzpatrioten lächerliches Gebrüll gegen andere Sprachen" anstimmen. Ignaz Wrobel kommentiert in der Berliner Volkszeitung vom 22.10.1920 ein Erlebnis in der Berliner S-Bahn.

Kurt Tucholsky: Führer? (1920)

Wrobel äußert in der Berliner Volkszeitung vom 16.10.1920 "ein kräftiges Mißtrauen gegen diese Unzahl von Weltverbesserern."