Kleine Betrachtung über die Feigheit der Kriegsherren: "Jeder Mann der Truppe kannte ihn - flüchtig..." (Weltbühne, 11.9.1924).
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Frank Dittmer
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Danke für diese Resonanz! Ohne die 1920er und die 2020er an dieser Stelle pauschal gleich setzen zu wollen, ist die Ewige Wiederkunft des Gleichen in der Menschheitsgeschichte doch manchmal ziemlich frappierend...
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NaLusan
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Eine Zeile davon kannte ich. Schön das komplett zu hören , den das Grauen hat ja wieder Konjunktur ob auf blauer Option im Wahlzettel, Politik und bei Präsidenten. Da findet nun auch in der Realität wieder derselbe Aufzug des immerwieder gleichen Stückes statt. Diesmal mit Spd.
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Über diesen Podcast
"Schnipsel" nannte Kurt Tucholsky (1890-1935) seine späten Aphorismen. Sein journalistisches, feuilletonistisches und lyrisches Gesamtwerk ist aber weit mehr als das: Ein hochintelligent-pointierter Kosmos seiner Zeit.
Der Sprach- und Sprechkünstler Frank Dittmer trägt in diesem Podcast seit 2019 wöchentlich einen neuen Text von Tucholsky vor: über Politik und Liebe, Kunst und Literatur, die Tragik und die Komik des Lebens.
Alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind vor hundert Jahren veröffentlicht worden - also zu Beginn der "Goldenen Zwanziger", von Tucho skeptisch-wohlwollend beäugt und schonungslos-satirisch beschrieben. Aktuell sind Texte aus dem Erscheinungsjahr 1926 zu hören.
Nach längerer Schaffenspause 1923 ließ sich Tucholsky Anfang 1924 wieder von Siegfried Jacobsohn für die "Weltbühne" unter Vertrag nehmen und zog im April des Jahres als deren Korrespondent nach Paris. Bis Ende 1926 blieb Frankreich sein Lebensmittelpunkt.
Übrigens: Der Name dieses Podcasts leitet sich von einem der fünf Pseudonyme Kurt Tucholskys ab: "Ignaz Wrobel".
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